Chronik
Chronik der Holzwinkelschützen Bonstetten
3. November 1993: Das erste Treffen
Die Holzwinkelschützen Bonstetten gehen aus einer losen Vereinigung von Schützenfreunden hervor, die sich nach ihrer erstmaligen Zusammenkunft am 3. November 1993 regelmäßig treffen und seitdem mit großer Unterstützung der Hubertusschützen Adelsried dem Luftgewehr-Schießsport nachgehen.
1997: Eigene Schützenkette
Die Vereinigung macht sich ein kleines Stück unabhängiger von den Hubertusschützen und beschließt eine eigene Schützenkette. Erster stolzer Träger der Schützenkette 1996/1997 und 1. Schützenkönig ist Josef Schmid.
17. Juli 1998: Vereinsgründung
Im Frühjahr des darauffolgenden Jahres geht die Schützenkette an Josef Honke. Er ist der 2. Schützenkönig in der jungen Vereinsgeschichte.
Am 17. Juli 1998 findet um 20:00 Uhr die Gründungsversammlung des zukünftigen Schützenvereins im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr statt. Dank vieler Vorgespräche und einer guten Vorbereitung kann an diesem für den Verein denkwürdigen 17. Juli auf der Mitgliederversammlung ohne Probleme Bonstettens neuer Schützenverein, die „Holzwinkelschützen Bonstetten“, ins Leben gerufen werden.
Einstimmig beschlossen wird die Neugründung des Vereins und die Eintragung in das Vereinsregister. Als besonders erfreulich verkündet der 1. Schützenmeister Herbert Mayr, dass der Verein bereits eine beachtliche Mitgliederzahl aufweist.
Ins Schützenmeisteramt - den Vorstand - werden gewählt:
Herber Mayr 1. Schützenmeister
Paul Keiß 2. Schützenmeister
Helene Schmid Schatzmeisterin
Karl-Heinz Kaller Schriftführer
Nach Abschluss der organisatorischen und vereinsrechtlichen Aufgaben startet der Verein nach der Sommerpause mit einem erweiterten und attraktiven Programm. Ab Herbst werden neben regelmäßigen Übungsabenden nun auch neue Schießwettbewerbe wie das Seelenbrezen-, das Nikolaus- und das Königschießen abgehalten.
1999: Erste Mitgliederversammlung als eingetragener Verein
Bei der ersten Mitgliederversammlung des nunmehr eingetragenen und als gemeinnützig anerkannten Vereins werden im Frühsommer 1999 bereits 35 „Bonstetter Holzwinkelschützen“ gezählt.
Herbert Mayr ist neuer Schützenkönig und bekommt die Schützenkette überreicht.
2011: Eine Bogenabteilung verstärkt den Verein
Im Jahr 2011 wird die Bogenabteilung ins Leben gerufen. Seither trainieren die Bogenschützen regelmäßig auf dem ehemaligen US-Gelände in der Hohen Straße.
2011–2016: Wasserschutz hat Priorität
Man beginnt, den Innenbereich des Gebäudes zu entkernen und nach und nach einzurichten.
Das Areal liegt in einem Wasserschutzgebiet, Probleme führen zu einem achtjährigen Baustopp. Das stellt den Verein immer wieder vor erhebliche Herausforderungen und verursacht Verzögerungen bei baulichen Maßnahmen und dem Vereinsbetrieb. Der Wasserschutz hat für den Verein Priorität. Trotz aller Widrigkeiten wird das Schützengelände so gut wie möglich für das Vereinsleben genutzt.
2016: Pachtvertrag und erste Sanierungsarbeiten
Das von den Holzwinkelschützen genutzte Areal in der Hohen Straße steht im Eigentum der Gemeinde Bonstetten. Im November 2016 schließen Gemeinde und Holzwinkelschützen offiziell einen Pachtvertrag.
In mühevoller Eigenarbeit beginnt nun die umfassende Renovierung des ehemaligen US-Gebäudes und des dazugehörigen Geländes. In mehr als 1.400 Arbeitsstunden werden in dem Gebäude die Sanitäranlagen, die Küche sowie die Elektroinstallation erneuert.
2020–2022: Pandemie und Digitalisierung
Die Corona-Pandemie lähmt das Vereinsleben weitgehend. Der Verein nutzt die Zeit und erstellt eine Homepage, die 2021 erstmals online geht. Und er präsentiert sich in den sozialen Medien.
2024: Neues Vereinswappen
Der Bogensport gewinnt innerhalb des Vereins zunehmend an Bedeutung. Das soll sich auch in der Außendarstellung widerspiegeln. Es wird ein neues Vereinswappen entworfen und umgesetzt, das Luftgewehr- und Bogensport gleichermaßen repräsentiert.
Herbert Mayr wird im Rahmen der Mitgliederversammlung in Anerkennung seiner langjährigen und außerordentlichen Verdienste um den Verein zum Ehrenvorstand ernannt.
2025: Der Verein wird „dreistellig“, bekommt eine Standarte und plant Großes
Zwei Ereignisse machen das Jahr 2025 besonders:
Die langjährigen Vereinsmitglieder Gilbert Dempfle, Matthias Thalhofer sowie Elisabeth und Herbert Mayr stiften dem Verein eine Standarte. Sie wird am 13. Juli 2025 im Rahmen einer feierlichen Bergmesse an der Kapelle Herrgottsruh gesegnet. Den Anstoß für die Standarte gibt Gilbert Dempfle Jahrs zuvor beim Tag der offenen Tür 2024.
Der Verein wird „dreistellig“ und überschreitet 2025 erstmals die Marke von 100 Mitgliedern.
Der Verein plant Großes: Das Schützenheim soll maßgeblich erweitert und Indoor-Schießstände für Luftgewehr und Bogen geschaffen werden. Die Chancen auf den Anbau werden 2025 immer konkreter und die ersten Planungen beginnen.
Im Bauausschuss sind: Andreas Mayr, Herbert Mayr, Roland Egertz, Christoph Koller, Norman Kurth und Markus Nattermann.
Vorstände seit Vereinsgründung:
1998 – 2013 1. Vorstand Herbert Mayr
1998 – 2013 2. Vorstand Paul Keiß
2014 – 1. Vorstand Andreas Mayr
2014 – 2019 2. Vorstand Herbert Mayr
2020 – 2. Vorstand Christoph Mock





